Gsund und zwäg im Alter - Sicher im Internet unterwegs
Gsund und zwäg im Alter
Sicher im Internet unterwegs
Zur Verfügung gestellt durch den Kanton Aargau, Departement Gesundheit und Soziales, angepasst durch die Gemeinde Künten
Internet und Smartphones sind heute auch für viele ältere Menschen selbstverständlich. Im Jahr 2025 nutzten fast 90 % das Internet. Es erleichtert den Alltag und den Kontakt mit Angehörigen, bringt jedoch auch Risiken mit sich. Die folgenden Hinweise zeigen, wie Sie sich vor Online-Kriminalität schützen können. Bei Fragen, Beobachtungen oder im Ernstfall hilft die Polizei gerne weiter.
Das Internet bietet viele Vorteile: Informationen sind jederzeit verfügbar, Einkäufe und Bankgeschäfte lassen sich bequem erledigen. Aber nicht alles, was online seriös wirkt, ist vertrauenswürdig. Es gibt betrügerische Webseiten, gefälschte E-Mails oder falsche Online-Shops. Besonders häufig sind sogenannte Phishing-Nachrichten, die mit Druck oder Angst versuchen, an persönliche Daten oder Geld zu gelangen. In der Schweiz wurde in den letzten fünf Jahren jede fünfte Person über 55 Opfer mit finanziellem Schaden.
Eine einfache Faustregel
Um sich zu schützen, empfiehlt die Kantonspolizei Aargau: «Erfüllen Sie Forderungen niemals sofort – egal ob per E-Mail, Telefon oder Internet. Nehmen Sie sich Zeit, prüfen Sie die Glaubwürdigkeit der Anfrage und sprechen Sie im Zweifel mit vertrauten Personen oder direkt mit der betroffenen Institution. Geben Sie keine Passwörter oder Codes weiter und öffnen Sie keine verdächtigen Links oder Anhänge.»
Die Kantonspolizei Aargau bietet individuelle Beratungen und Vorträge zum Thema «Sicherheit im Alter» an. Die Vorträge können von Vereinen und Organisationen gebucht werden. Sie thematisieren unter anderem Online-Betrug, Schockanrufe sowie neue Betrugsformen mit täuschend echten, KI-generierten Stimmen von Familienangehörigen.
Betrug unbedingt melden
Sollten Sie Opfer eines Betrugs geworden sein, melden Sie den Vorfall unbedingt der Polizei. Nur so besteht die Chance, Betrüger zu stoppen und andere zu schützen.
Wir wünschen Ihnen, dass Sie dank dieser Hinweise das Internet sicher nutzen und seine Vorteile unbeschwert geniessen können.
Weitere Informationen
Die Kantonspolizei Aargau (www.ag.ch/kapo) bietet Beratungen und Vorträge zur «Sicherheit im Alter» an.
Die Broschüre «Sicherheit im Alter – wie Sie sich vor Kriminalität schützen können» enthält weitere hilfreiche Informationen (https://www.skppsc.ch/de/download/sicherheit-im-alter)
Die Schweizerische Kriminalprävention (www.skppsc.ch/de/downloads) bietet weitere Broschüren zu Schockanrufen, Einbruch und digitaler Sicherheit an.
Pro Senectute Schweiz untersucht alle fünf Jahre das digitale Nutzungsverhalten von älteren Menschen und wie sich die Digitalisierung auf das Alter(n) auswirkt: Digital Seniors 2025 (www.prosenectute.ch/digitalseniors)